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Dokument przywileju cechu sukienników w Bielsku-Bielitz z 1626 roku

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  Tekst  dokumentu wydanego w jêzyku niemieckim: Potwierdzenie przywilejów wydanych przez Ksiêcia Wac³awa

na Œl¹sku z Cieszyna i G³ogowa wydanego w Cieszynie we wtorek po Bo¿ym Ciele w 1548 roku oraz jego syna Ksiêcia Fryderyka Kazimierza nadany we Frysztacie 1wrzeœnia 1565 roku, przez w³aœciciela Bielska Jana Sunnegh-a zatwierdzony w poniedzia³ek po œwiêcie Trzech Króli w 1626 roku.

 

Zusatz-Artikel zn den Privilegien der Herzoge Wenzel und Fricdrich Casimir

bestätigt von dem Besitzer der Herrschaft Bielitz Johann Freiherrn von Sunnegk. 1626.

Dabey dann mich in Demut unterthenig gebetten, daß Ich als der rechte natürliche Erbherr Ihnen nicht allein solch fürstlich Privilegium confirmiren, bestetiegen, sondern auch mit nachfolgenden Punkten vermehren, ziehren u. verbeßern wolte, alß:

  1.Erstlichen daß die Meisterschafft dieses Handwerks, der Tuchmacher Zuer Bilitz jetzige u. künfftige allerhand gefärbte Tücher (derer Sie sich etliche Jahr hero Zue arbeiten befließien).  Die Lenge wie zue Teschen undt in Märhernn breuchlich, nach eines jeden Vermögen undt gefallen hinfüro künfftig arbeiten möge. Undt daß ein jedes solches Tuch durch die datzue geordnete, vereidete Persohnen, mit einem, Zwey auch drey Siegel, dem Werth nach, gezeichnet u. angeschlagen; Keines aber ungesiegelt, unter Bueßen dreyer Groschenn verkaufft werde. —

2. Zum andern. Welcher außer des Tuchmacher Handwerks sich einen Gewandt- oder Tuchladen auffzurichten unterstehen wolle, dadurch Er nicht allein von frembden Persohnen den gewinn vor andern an sich bringet, sonder auch all ungleicher Wille, undt einvernehmen darauß erwachsen würde, soll derselbe schuldieg sein sich mit der Tuchmacherzeche destwegen förderiest Zuvertragen undt daß Er bloß mit der hiesigeu Zeche Tücher so den Benachbarten und in Märhern gleich, oder in solchen Gattungen die denselben, in höheren werth nicht gemeß, handele. —

   3.Dritten.  Daß Keine außlendische Tücher es sey von frembden oder hiesieg einheimischen so jetziegen Tüchern undt der Zeche arbeit gemeß, auf dem Kirchmeß undt Nikolaj Markt wie auch zue allen Zeiten (außer der Zwey freyen Jahrmärckt, auf Mitfasten undt Johannis Baptistä) stücks oder Ballenweiß, nicht sollen eingeführt, geschnitten oder auf eninge andere Waare Keinesweges zu verhandeln gestattet werden, bei verlust und einziehung in meine Kammer derselbigen, damit die Verbrecher von Mir meinen Erben undt Nachkommen angesehen sollen werden.

   4.Vierdten. Ein Jeglicher, außer dieses Handwerks, da er mit Wolle handelte, undt dieselbige hiero ablegete, soll jedesmahl schuldig sein, ehe Er solche weiter, außer Landes verführet, der hiesigen Maisterschafft gar oder zum Thei³ Zue kauffen anzuebietten, auch Ihnen, wie es der Landtgemeine Kauff mitbringen möchte hinzuelaßen, bey straff Dreyer ReichsDaler mir undt meinen Erben zu erlegen.

 5. Fünfften.   Da sichs begebe, das wiechtiege Sachen undt handel bey der Zeche fürfielenn undt die geordtneten Zechmaister, die eltiesten Maister destwegen beschieketen, was dieselbenn schließenn werden, sol vor Krefftig, als wann die gantze Zech beisammen gewest, gehalten werden. —

  6. Sechsten. Em jeglicher, er sey auß der Stadt oder auß den Dörffern dießer Herrschafft, so daß Tuchmacher handwerck in andern Städten erlernet, die Lehrjahr außgestanden, undt wollte sich allhier baldt zur Zeche begeben, Maister werden undt also in der Lernung die Wanderschafft hiermit vorbracht haben, Derselbige soll schuldig sein, seine Wanderschafft ebener maßen, als wann Er hier gelernet völlieg zuezubringen undt ehe Er zum Maisterrecht khommet, Zwey Jahr bei hiesiger Zeche, nacheinander arbeiten, der aber alhier daß handwerck eriernet, neben der Wanderschafft ein Jahr arbeiten, undt solche Zeit, so einer nicht wandern oder arbeiten wolle, sol Er sich destwegen mit einer gantzen Zeche vertragen. —

  7.Siebenden. Welcher allhier Maister wolte werden, soll sich im Quartal bey der Zeche anmelden undt darnmb einen Thaler schlesisch in die Zechlade erlegen. —

  8.Achten. Da einem volkhommen das Maisterrecht übergeben würdt, soll Er bey Erlangung des Zechrechts erlegen Neun Tahler undt ein Faß Mertzen, sowohl den eltisten Maistern ein Spezialichen. Eines Maisters Sohn aber, sowohl der eines Maisters Tochter zuer Ehe nimbt die sollen bei der alten Ordnung verbleiben.

  9.Neundten. Ein jeglicher der all hier Maistern wolle soll Ihme eine ehelich geborene, nicht aber andersher erziehiete zur ehe nehmen.      

  10.Zehenden. Die Lehrknechte sollen hinfüro daß handwerk vier Jahr nacheinander lernen wie in andern Stadten bräuchlichen, undt soll bey auffnehmung des Knechts eriegt werden in die Lade ein Thaler schlesisch, undt der Zeche ein Faß Mertzen, auch wann Er ausgelernt, bey dem Freysagen ein halb achtel. —   

   11. Eilfften. Keiner soll hinfüro bei dieser Zeche allhier Maistern, der nicht vier Jahr nach einander sein Handwerk eriernet wie es anderswo üb: undt brauchlichen. —

  12. Zwölfften. Wann ein Maister da in Zechsachen waß gehandelt, solches außer der Zech offenbarte soll nach erkendtniß der Zechmeister undt der Eltisten gestraft werdenn.Undt so Ich dann offtgemeldter Tuchmacher Zeche, an mich wolgebrachte Bitt, wie wegen gedachtes Priyilegii bestetigung, also vorhergesetzter Artickel, sonderlicher begnadung, mit Zeitieg vorgehabten Rath, undt dabeneben daß es zue auffnehm: undt yermehrung gedachter Tuchmacher Zeche alhier, auch 

erhaltung Zucht, Erbarkeit, undt guter Ordtnnng angesehen, auch Ihre Meinen Vorfahren, undt Mir Zeit meines Regiements jedesmahl unverdroßen mit begnüglicher Versorgung Tuchs, Zue meiuer Hoffstatt geleiste Dienste so Sie fürterß thuen Khönnen, mögen undt gegen Mir Meinen Erben undt Nachkhommen mit dem Kauff, vor andern aller billigkeit gemeß bezeigen solien, erwogenn, hab Ich mich, auch auß andern Ursachen, dartzue bewegen laßenn. —

Diesemnach so confirmire, Bestetiege undt Besterckhe Ich als der rechte, natürliche Erbherr der Herrschaft Bilitz nicht allein offtgedachter Tuchmacher Zeche solch Ihr geregtes Privilegium; sondern begnade dieselbiege auß vollkhommener macht, undt Erbobrigkeitlicher gewalt mit obgesetzten Zwölff Artickein wie die in Ihrem Buchstablichen laut geleßen werden, wießentlich dergestalt undt also: Daß sich hiernach die gantze Tuchmacher Zeche alhier Zuer Bilitz jetzige und Künfftiege regulire, achte, halte, auch in Kunfftig genau reguliren, achten undt halten solle.

Meine beineben, setze undt wiel, vor mich meine Erben undt Nachkhommen der Herrschafft Bilitz, daß vielgemeldte Tuchmacher Zeche, bey solchen allen, waß in dießen meinen Freyherrl. Brieff gesetzet, geschrieben, undt von Mir auß sondern gnaden Ihnen Confirmiret undt verliehen, jedesmahl rahieg undt ungeirret gelaßen undt geschützet, dawieder nicht beschweret noch solches jemanden Zue thuen verstattet werde;

so lieb einem jeden auß Euch, mein undt meiner Nachkhommen ungnadt Zuyermeiden dartzue eine Pöen von Fünffzig Floren Ungrisch mir in meine Cammer unnachleßieg Zu erlegen. Jedoch Mir meinen Regalien undt obmeßigkeiten in allwege unschedlich.

Zue mehrer Urkundt hab Ich diesen Brieff mit eigener handt unterschrieben undt mein Freyherrl. Insigel daran Zue hengen beuohien. — 

Der gegeben auf Bilitz den Montag nach der H. Drey König Tag. Deß sechtzehnhundert sechs undt Zwantzigsten Jahres.

Dabey sein gewesen die Edle Bestrenge Ehrenfeste undt Wolbenambte Meine Liebe getrewe Herr Wilhelm Kappel von Laboch der Zeit Haubtman meiner Herrschafft Bilitz. H. Hie­ronim Praetorsky auffm Freyen Hoff zue Alten Bilitz Undt Philipp Friedrich Vetter Speth genandt, mein Secretarius Dehme dieser Brieff außzufertiegen anbevohlen wardt. —

Johann Sunegk.

 

 

 
     
  Przyk³adowa strona z  ksiêgi cechowej  
   
 

Pamiêtnik cechu sukienników Bielskich od 1775 roku. AP- Katowice oddz.Bielsko-Bia³a sygn.13/105/6

Sk³ada siê z trzech czêœci:

  1. Przyjêcia uczniów.
  2. Wyzwolenia czeladników.
  3. Nabycie praw mistrzowskich, a tak¿e daty ich œmierci.
 
 
     
 

Ok³adka pamiêtnika. [Skóra t³oczona ze œladami zdobienia z³otem]

 
   
  Strona tytu³owa czêœci pierwszej.  
   
  Strona tytu³owa czêœci drugiej.  
   
  Strona druga czêœci drugiej.  
   
     
     
  Przyk³adowa strona czêœci trzeciej pamiêtnika.